Deutsche Kommunistische Partei Fürth

Warum sind wir Kommunisten,
was ist die kommunistische Partei?

Der Kapitalismus gefährdet die Zukunft der Menschheit. Er beruht auf der Profitmacherei auf der einen Seite und Ausbeutung auf der anderen Seite. Deshalb führt er zu Kriegen, Zerstörung der natürlichen Lebensgrundlagen, Hunger, Armut. Er ist die Ursache dafür, dass Millionen Menschen auf der Flucht sind.

Wir Kommunistinnen und Kommunisten sagen, dass der Kapitalismus überwunden werden muss. Dazu muss dem herrschenden Kapital, den Banken und Konzernen ihre politische Macht genommen werden, um die Quelle ihrer Macht, die Produktionsmittel (Fabriken etc.) in gesellschaftliches Eigentum zu überführen. Die entscheidende Kraft dafür ist die Arbeiterklasse.

Die Deutsche Kommunistische Partei (DKP) versteht sich als Partei der Arbeiterklasse und als Partei des wissenschaftlichen Sozialismus. In Deutschland wurde 1918 die Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD) gegründet. Kurz nach Ihrer Gründung wurden Rosa Luxemburg, Karl Liebknecht, ihre Mitbegründer, von Reaktion und Kapital ermordet. Mit der Niederschlagung der Novemberrevolution wurde auch ein Grundstein für die Machtübergabe an die deutschen Faschisten gelegt, die 1933 erfolgte. Wieder wurde die KPD verboten, tausende inhaftiert, gefoltert und ermordet.

Die Kommunisten zahlten den größten Blutzoll für ihren Kampf gegen Krieg und Faschismus. Nach der Befreiung 1945 schloss sich in der damaligen Sowjetischen Besatzungszone, der späteren DDR, die KPD mit der SPD zur SED zusammen und begann den Aufbau des Sozialismus. In der alten Bundesrepublik wurde die KPD 1956 widerrechtlich verboten. Dem Verbot zum Trotz haben sich die westdeutschen Kommunisten 1968 als DKP neu konstituiert. Das ist unsere Tradition. 

Die DKP ist eine Partei des Friedenskampfes, sie bekämpft die Kriegstreiberei, die heute vor allem vom US-Imperialismus, der NATO und den führenden imperialistischen Ländern in der EU und Europa ausgeht. 

Die DKP ist eine internationalistische Partei, sie arbeitet weltweit mit kommunistischen und Arbeiterparteien auf allen Kontinenten zusammen.

Die DKP ist eine antiimperialistische Partei und unterstützt weltweit Befreiungsbewegungen im Kampf gegen Neokolonialismus und imperialistische Ausbeutung.

Die DKP ist eine Partei des antifaschistischen Kampfes.

Marxistisch?

Die DKP hat Antworten auf diese Probleme, weil sie auf der Grundlage des Marxismus eine Theorie hat, die grundlegenden Widersprüche des 21. Jahrhunderts erklärt – dazu müssen wir sie jedoch auch ständig weiterentwickeln.

Frieden?

Die NATO rüstet auf, Krieg mit Russland droht. BRD ist vorne mit dabei, treibt alles mit voran. Selber aktiv werden – und verstehen: Es sind die Monopole, die den Krieg brauchen für Rohstoffe und Absatzmärkte. Wir brauchen den Frieden!

Antifaschismus?

AfD als Ergebnis der Politik der ganz großen Koalition. NSU und brennende Flüchtlingsheime werden geduldet. Wir kämpfen für gleiche Rechte für alle, die hier leben, für ein Ende der Kriege, weil das die wichtigste Fluchtursache ist. Rassismus spaltet uns!

Internationalismus?

Für uns heißt internationale Solidarität direkt zu helfen und aus den Erfahrungen der Genossinnen und Genossen dort zu lernen, aber auch Völker-freundschaft statt Krieg gegen China und Russland.

News

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1 week ago

DKP Fürth

»Der Widerspruch zwischen gesellschaftlicher Produktion und kapitalistischer Aneignung tritt an den Tag als Gegensatz von Proletariat und Bourgeoisie« #FriedrichEngels

#kommunistischepartei #nochnichtkomplettimarsch
#marxengels #Arbeiterpartei

#arbeiterjugend #politischebildung #kommunistischesmanifest

#daswirdmanjawohlnochsagendürfen
#workingclass #unibib #positivesdenken
#makepicturesnotwar
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»Der Widerspruch zwischen gesellschaftlicher Produktion und kapitalistischer Aneignung tritt an den Tag als Gegensatz von Proletariat und Bourgeoisie« #friedrichengels 

#kommunistischepartei #nochnichtkomplettimarsch 
#marxengels #arbeiterpartei 

 #arbeiterjugend #politischebildung #kommunistischesmanifest 

#daswirdmanjawohlnochsagendürfen 
#workingclass #unibib #positivesdenken 
 #makepicturesnotwar

1 week ago

DKP Fürth

Hier ein Mitschnitt einer Veranstaltung von u. a. der DKP-Brandenburg zum Thema Covid-19 und dem Umgang der Volksrepublik China. Viel Spaß! ... See MoreSee Less

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3 weeks ago

DKP Fürth

🤔💡‼️Zahl des Hefts: 171:

In der sog. „Corona-Krise“ verschärft sich in Deutschland die soziale Ungleichheit. Das resümiert eine Studie im Auftrag der Hans-Böckler-Stiftung. Der Aussage, die Pandemie werde „benutzt […], um die Interessen der Reichen und Mächtigen durchzusetzen“, stimmten die Hälfte der in der in Studie Befragten mit geringem Einkommen zu. Grund genug, sich genauer anzuschauen, wer schon jetzt die tatsächlichen Krisengewinner sind.

Während zu Beginn der Pandemie das Pflegepersonal von den Balkonen aus beklatscht wurde, zeigt sich die Arbeitgeberseite in der aktuellen Tarifrunde im öffentlichen Dienst wenig spendabel. Tatsächlich kommt im Gesundheitswesen die finanzielle Wertschätzung eher den Top-Managern der Pharmakonzerne zu: Während das durchschnittliche Brutto-Gehalt eines/r KrankenpflegerIn bei monatlich etwa 2.590€ liegt, verdient Bayer-Chef Werner Baumann 20.515€ täglich (!), im Monat sind das 444.506€ und damit mehr als das 171-fache der Pflegekraft.

In anderen Branchen sieht es nicht besser aus: Während BMW zu Beginn der Pandemie Kurzarbeitergeld für 20.000 Beschäftigte beantragte, schüttete man noch im Mai 1,6 Milliarden Euro Dividende an Aktionäre aus.

Man sieht: Auch wenn bei den Herrschenden von diesem oder jenem Großkonzern als Krisenverlierer die Rede ist, die Zeche zahlen am Ende die Beschäftigten!

Manu, Hannover

Dieser Artikel erschien in der aktuellen Position, dem Magazin der SDAJ.
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🤔💡‼️

3 weeks ago

DKP Fürth

Seit einiger Zeit haben wir eine überarbeitete Homepage. Schaut doch mal vorbei!
www.dkp-fuerth.de
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4 weeks ago

DKP Fürth

9. November - Gedenken an die Reichspogromnacht

FürthWiki * beschreibt die schrecklichen Geschehnisse wie folgt:

"SA-Obersturmführer von Obernitz mobilisierte seine Truppe; zum größten Teil handelte es sich um Mitglieder der SA-Schule im Fürther Stadtwald. Gegen 1:00 Uhr sprengten sie mit Rammwerkzeugen die schweren Eisentore auf, die den jüdischen Besitz zwischen König- und Mohrenstraße abgrenzten. In der Synagoge zerschlugen sie den Thoraschrein, holten die Gebetsrollen heraus, warfen alles, was sie von den Wänden rissen, auf einen Haufen und zündeten es an. Das Feuer breitete sich schnell auf die ganze Synagoge aus. Weisungsgemäß schützte die Feuerwehr die angrenzenden Häuser, wollte jedoch auch im Gotteshaus selbst löschen, was aber durch SA-Männer verhindert wurde. Bis zum Morgen brannte die Synagoge vollständig aus. In dieser Nacht kam es zu weiteren Ausschreitungen: Die Schaufenster jüdischer Geschäfte zerbarsten, das Inventar wurde zertrümmert, die Warenbestände teilweise geplündert. Fast alle Juden wurden aus ihren Häusern geholt und auf dem Schlageterplatz zusammengetrieben. Auch die 42 Kinder aus dem Waisenhaus in der Julienstraße mussten, teilweise nur mit ihren Nachthemden bekleidet, in der kalten Novembernacht bis zum Morgen ausharren. Frauen und Kinder entließ man nach Hause. Der Chronist berichtet, dass 132 Männer in Autobussen nach Dachau abtransportiert wurden."
.......

Die Stadt entschied sich, leider, gegen eine Gedenkveranstaltung, aufgrund der COVID-19 Pandemie. Wir denken das dies auch in einem kleinerem Rahmen wie sonst möglich gewesen wäre.

So gab es nur eine symbolische Kranzniederlegung durch OB Jung (SPD), einem Vertreter der Israelitischen Kultusgemeinde sowie einer Personen des Fürther Bündnis gegen Rechts.

Daneben rief die Antifaschistische Linke Fürth - ALF zum stillen Gedenken mit Blumen und bemalten Steinen auf. Dazu gibt es die geplante Rede der ALF laminiert zum Lesen an der Gedenkstele in der Geleitsgasse.

Wir, die DKP Fürth, entschieden uns für einen herbstlichen Strauß und einem Ausdruck des "Schwurs von Buchenwald".

Nie wieder Faschismus 🚫
Nie wieder Krieg. 🕊️

*hier mal ein Dank an die ehrenamtliche und gute Arbeit des Teams von Fürth Wiki
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Hier noch ein interessanter Text der KPD im November '38. Zu lesen auf der Homepage der VVN-BdA Kreisvereinigung Heidelberg heidelberg.vvn-bda.de/gegen-die-schmach-der-judenprogrome/

4 weeks ago

DKP Fürth

Ihr Staat, unsere Toten. 9. November 1918.
- Matrosenaufstand • Arbeiter- und Soldatenräte • Novemberrevolution -
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Von Olaf Matthes
www.unsere-zeit.de/ihr-staat-unsere-toten-55827/
————————————————————
Vor allen Wahllokalen waren Posten mit Stahlhelmen, Handgranaten und Schusswaffen aufgestellt worden“, berichtete eine Zeitung über die Wahl zur Nationalversammlung am 19. Januar 1919 in Berlin. Regierungstruppen mit Kanonen, Patrouillen mit Maschinengewehr auf dem Auto: Das war die Kulisse für die Abstimmung, die den Terror gegen die Revolution legitimieren sollte und die die SPD-Führer zum Höhepunkt der Revolution erklärten. Parlament statt Räte, Freikorps statt Volksarmee, statt Sozialismus das Versprechen auf „Sozialisierung“ – und kapitalistische Ausbeutung unter Mitverwaltung der SPD. Diese Wahl und diese Revolution nennen Mainstream-Medien und -Akademiker die „Geburtsstunde der deutschen Demokratie“.

Die rechten Truppen, mit der SPD-Führung verbündet, hatten eine Woche vor der Wahl den Aufstand niedergeschlagen, mit dem einige hunderttausend streikende und einige tausend bewaffnete Arbeiter die Revolution gegen das Bündnis aus rechten Generälen und angeblichen Sozialisten verteidigen wollten. Auf ihren Wahlplakaten warnte die SPD vor dem „Terrorismus“ der „berüchtigten Spartakusrotte“. Während des Wahlkampfes war Gustav Noske noch „Volksbeauftragter für Heer und Marine“, drei Wochen später durfte er sich Reichswehrminister nennen. Unter seinem Befehl marschierten am 14. Januar Truppen nach Berlin, in einem Aufruf an die Bevölkerung ließ Nos­ke ausrichten: „Neuen Gewalttätigkeiten der Spartakusleute muss durch die Waffengewalt vorgebeugt werden.“

Noske ließ vorbeugen. Am folgenden Abend würden die Mörder mit Schulterstücken Rosa Luxemburgs Leiche in den Landwehrkanal werfen und behaupten, ...
#9november #novemberrevolution #matrosenaufstand #revolutionsstadt #kiel #räterepublik #arbeiterpartei #arbeiterkind #arbeitersamariterbund #arbeiterklasse #19141918 #1914 #weltkrieg #karlliebknecht #rosaluxemburg #eisner #lenin #bebel #marx #engels #kommunistischepartei #kommunistischejugend
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Ihr Staat, unsere Toten. 9. November 1918.
- Matrosenaufstand • Arbeiter- und Soldatenräte • Novemberrevolution -
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Von Olaf Matthes
 https://www.unsere-zeit.de/ihr-staat-unsere-toten-55827/
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Vor allen Wahllokalen waren Posten mit Stahlhelmen, Handgranaten und Schusswaffen aufgestellt worden“, berichtete eine Zeitung über die Wahl zur Nationalversammlung am 19. Januar 1919 in Berlin. Regierungstruppen mit Kanonen, Patrouillen mit Maschinengewehr auf dem Auto: Das war die Kulisse für die Abstimmung, die den Terror gegen die Revolution legitimieren sollte und die die SPD-Führer zum Höhepunkt der Revolution erklärten. Parlament statt Räte, Freikorps statt Volksarmee, statt Sozialismus das Versprechen auf „Sozialisierung“ – und kapitalistische Ausbeutung unter Mitverwaltung der SPD. Diese Wahl und diese Revolution nennen Mainstream-Medien und -Akademiker die „Geburtsstunde der deutschen Demokratie“.

Die rechten Truppen, mit der SPD-Führung verbündet, hatten eine Woche vor der Wahl den Aufstand niedergeschlagen, mit dem einige hunderttausend streikende und einige tausend bewaffnete Arbeiter die Revolution gegen das Bündnis aus rechten Generälen und angeblichen Sozialisten verteidigen wollten. Auf ihren Wahlplakaten warnte die SPD vor dem „Terrorismus“ der „berüchtigten Spartakusrotte“. Während des Wahlkampfes war Gustav Noske noch „Volksbeauftragter für Heer und Marine“, drei Wochen später durfte er sich Reichswehrminister nennen. Unter seinem Befehl marschierten am 14. Januar Truppen nach Berlin, in einem Aufruf an die Bevölkerung ließ Nos­ke ausrichten: „Neuen Gewalttätigkeiten der Spartakusleute muss durch die Waffengewalt vorgebeugt werden.“

Noske ließ vorbeugen. Am folgenden Abend würden die Mörder mit Schulterstücken Rosa Luxemburgs Leiche in den Landwehrkanal werfen und behaupten, ...
#9november #novemberrevolution #matrosenaufstand #revolutionsstadt #kiel #räterepublik #arbeiterpartei #arbeiterkind #arbeitersamariterbund #arbeiterklasse #19141918 #1914 #weltkrieg #karlliebknecht #rosaluxemburg #eisner #lenin #bebel #marx #engels #kommunistischepartei #kommunistischejugend

4 weeks ago

DKP Fürth

Große Koalition macht Prioritäten klar

Patrik Köbele, Vorsitzender der DKP: „Mit den heutigen parlamentarischen Beratungen macht die CDU-/SPD-Koalition ihre Prioritäten klar. Nach dem Verteidigungsausschuss stimmt heute der Haushaltsausschuss des Bundestags der Anschaffung von 38 Kampfflugzeugen der Marke Eurofighter für 5,6 Milliarden Euro zu. Gleichzeitig wird im Bundestag die verordnete Armut für Millionen mit der Festsetzung der neuen Regelsätze für Hartz IV festgeschrieben. Das eine ist Aggression nach außen, das andere nach Innen. Das eine zeigt, Geld ist genug da, wenn es um Hochrüstung und die Subventionierung von Konzernen geht, das andere zeigt, wenn es um Armut und Krisenfolgen für die Menschen geht, sind die Kassen leer. Auch die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes sollten sich an das Gejammer erinnern, das ihnen noch vor wenigen Tagen vorgespielt wurde. Die Beschäftigten im Öffentlichen Nahverkehr, die Kulturschaffenden, Gastwirte, von Kurzarbeit Betroffene sollten lernen – Geld ist genug da, aber ohne Kampf ist es nicht zu holen.“

5. November 2020
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Große Koalition macht Prioritäten klar 

Patrik Köbele, Vorsitzender der DKP: „Mit den heutigen  parlamentarischen Beratungen macht die CDU-/SPD-Koalition ihre  Prioritäten klar. Nach dem Verteidigungsausschuss stimmt heute der  Haushaltsausschuss des Bundestags der Anschaffung von 38 Kampfflugzeugen  der Marke Eurofighter für 5,6 Milliarden Euro zu. Gleichzeitig wird im  Bundestag die verordnete Armut für Millionen mit der Festsetzung der  neuen Regelsätze für Hartz IV festgeschrieben. Das eine ist Aggression  nach außen, das andere nach Innen. Das eine zeigt, Geld ist genug da,  wenn es um Hochrüstung und die Subventionierung von Konzernen geht, das  andere zeigt, wenn es um Armut und Krisenfolgen für die Menschen geht,  sind die Kassen leer. Auch die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes  sollten sich an das Gejammer erinnern, das ihnen noch vor wenigen Tagen  vorgespielt wurde. Die Beschäftigten im Öffentlichen Nahverkehr, die  Kulturschaffenden, Gastwirte, von Kurzarbeit Betroffene sollten lernen –  Geld ist genug da, aber ohne Kampf ist es nicht zu holen.“

5. November 2020
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